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Am vergangenen Sonntag kamen die Jungen Liberalen Mittelfranken zu ihrem Bezirkskongress in Fürth zusammen. Zentrale Aufgabe des mit rund 30 Teilnehmern sehr gut besuchten Kongresses war die Neuwahl des Vorstands.
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FÜRTH. Am vergangenen Sonntag kamen die Jungen Liberalen Mittelfranken zu ihrem Bezirkskongress in Fürth zusammen. Zentrale Aufgabe des mit rund 30 Teilnehmern sehr gut besuchten Kongresses war die Neuwahl des Vorstands. Hierbei wurde der bisherige Vorsitzende Friedrich Fick (Erlangen) im Amt des Bezirksvorsitzenden bestätigt.
Als Stellvertreter wurden für die Bereiche Finanzen Julia Herzog (Nürnberg), für Organisation Tobias Zessinger (Fürth), Benjamin Baust (Nürnberg) für Programmatik und Tobias Mojsetschuk (Roth) für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gewählt. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Denise Frauenknecht (Fürth), Sascha Titze (Nürnberg), Peter Asemann und Andreas Krause (beide Erlangen).
Fick stellte die Erfolge der bisherigen Amtszeit heraus und umriss die bevorstehenden Aufgaben: „Mit der Gründung des Kreisverbands Roth-Schwabach ist es uns nun auch im südlichen Teil des Bezirks gelungen eigene Strukturen aufzubauen. Gerade in der aktuellen Phase ist es von großer Bedeutung direkt vor Ort präsent zu sein. Wir müssen uns dafür einsetzen, noch stärker als Ansprechpartner und Diskussionsforum für die Belange der jüngeren Generation wahrgenommen zu werden, “ so Fick.
Die Bedeutung der JuLis Mittelfranken als zweitgrößter Bezirksverband der JuLis Bayern und als programmatischer Motor innerhalb der FDP wurde auch an der Vielzahl der Ehrengäste deutlich. Neben dem Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags und mittelfränkischen FDP-Vorsitzenden Jörg Rohde (MdL) konnten die JuLis auch die Bundestagsabgeordnete Marina Schuster (MdB) und den Landesvorsitzenden der JuLis Bayern, Sebastian Körber (MdB), begrüßen.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung standen Antragsberatungen im Fokus. So sprach sich der Kongress unter anderem für eine weitreichende Reform des Schulwesens aus. Hervorgehoben sei hier die Umwandlung von Schuljahren auf Semester bei allen weiterführenden Schulen sowie die Versetzung pro Fach anstatt in allen Fächern zugleich. Dadurch werden die negativen Folgen einer Wiederholung eines ganzen Schuljahres minimiert, indem beispielsweise eine Unterforderung in allen eigentlich bereits bestandenen Fächern vermieden wird. Ebenso können die nicht erreichten Ziele eines Faches im Semestersystem schneller nachgeholt werden als bisher.
Darüber hinaus forderten die Kongressteilnehmer die Einführung des Volksentscheids auf Bundesebene. Hierfür soll eine Eintragungsfrist von vier Wochen und eine Beteiligung von zehn Prozent aller Wahlberechtigten erforderlich sein, wobei Themen zur Haushalts- und Außenpolitik ausgenommen sein sollen. Zugleich soll der Bundestag die Möglichkeit zum Einsatz von fakultativen Referenden erhalten, also einem Verfahren, wonach eine Sachfrage dem Volk zur Entscheidung vorgelegt werden kann.






